Wann kann Therapie helfen?

Wer daran denkt einen Psychotherapeuten aufzusuchen, hat immer sinnvolle Gründe, die diesen Schritt rechtfertigen. Dabei gibt es keine genauen "Messwerte", wie sie etwa ein Arzt bei körperlichen Beschwerden aufnehmen kann.

Die häufigsten Gründe sind Depressionen, Burnout, Ängste und Krisen. Aber auch die Verbesserung von Lebensqualität oder Unterstützung bei wichtigen Entscheidungsprozessen können therapeutische Ziele sein.

Schamgefühle: ein häufiges Thema in der Therapie

Fachartikel von Robert Riedl

Vielen Menschen geht es am Beginn einer Psychotherapie gleich: es fällt ihnen eher schwer über "gewisse Dinge" zu sprechen. Dabei ist es völlig verständlich, dass ein bestimmtes Schamgefühl empfunden wird, wenn man einen Therapeuten aufsucht. Scham ist nämlich eine sehr wichtige Emotion. Sie regelt in zwischenmenschlichen Beziehungen den achtsamen Umgang mit Respekt und Würde.

Welche Therapiemethode ist für mich die richtige?

Fachartikel von Robert Riedl

In Österreich gibt es insgesamt 23 psychotherapeutische Verfahren, die staatlich anerkannt sind. In Deutschland sind es zum Vergleich nur vier: die Systemische Therapie, die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Psychotherapie ist also nicht gleich Psychotherapie. Das kann verunsichern, wenn man auf der Suche nach einen Therapeuten ist. - Wie aber findet man heraus, welcher Psychotherapeut für einen der "richtige" ist? Und wie weiß man, ob die Therapieform zur Behandlung des eigenen Anliegens passt?

Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapeut, Psychiater und Psychologe?

Fachartikel von Robert Riedl

Psychotherapeuten (griechisch: "Seelenheiler") sind berechtigt medizinische Behandlungen im Sinne des Psychotherapeutengesetzes durchzuführen. Der Begriff "Psychotherapeut" ist - wie der Begriff "Arzt" - rechtlich geschützt und im österreichischen Bundesgesetz geregelt.

Depressionen, Burnout, Erschöpfungszustände

Fachartikel von Robert Riedl

Laut einer Prognose der WHO wird die Depression (lateinisch: "Niedergedrücktheit") in wenigen Jahren die zweithäufigste Erkrankung der Welt sein. In Österreich sind Depressionen inzwischen die häufigste seelische Ursache für Krankenstände. Bereits in jeder zweiten Firma soll es Mitarbeiter geben, die vom Arbeitsalltag überfordert sind, sich ausgebrannt und dauernd erschöpft fühlen.

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Mag. Robert Riedl
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