Bücher von Robert Riedl:

Robert Riedl: Das Buch des Gelingens. Hilfreiche Veränderungsübungen am Lebensweg. 225 Seiten (Taschenbuch oder E-Book)

BESTELLEN AUF AMAZON (erscheint am 1. Oktober 2018)


Robert Riedl: Landkarte des Glücks. Autobiografischer Reiseroman von Leon de Winther. 125 Seiten (Taschenbuch oder E-Book)

BESTELLEN AUF AMAZON (erscheint am 1. Juni 2018)

Leseprobe:

"Ich bin die Freude ohne Gegenteil, aber mein Name ist noch immer Leon de Winther. – Wir, ich und mein Citroën, kommen aus dem niederländischen Leiden und waren sieben Jahre lang unterwegs, nicht ohne technischen und seelischen Komplikationen. Dennoch hatte mich das vagabundierende Reiseglück bereits am ersten Tag meiner Abreise gefunden: spätestens aber mit der Bekanntschaft einer Frau namens Zorica Živanović – und, wie man es ausdrücken könnte, der Tollwut dieser naturblonden Serbin. Kurzum: dies ist meine Geschichte über Zoras Zorn.

Zoricas Zorn braute sich an einem hitzigen Augusttag im Jahr 2011 zusammen, im zornerfahrenen Alter von 62 Jahren. Zufällig wurde ich Augenzeuge jenes höchst emotionellen Ereignisses. Es sollte mit der Wucht eines südkroatischen Inselgewitters ihren Nachbarn treffen und meinen Ärger auf die Welt für immer verändern. Genau ereignete sich der historische Wutanfall vier Tage nach meiner Trennung von Angelina, besser gesagt ihrer Trennung ‒ ausgerechnet in der Nacht vor unserem ersten gemeinsam geplanten Sommerausflug an die Nordsee.
Nach dem Rauswurf aus ihrer Wohnung blieb meiner krisengebeutelten Spontanität nichts anderes übrig, als sich für die entgegengesetzte Richtung zu entscheiden. Ich wollte auf irgendeine Insel im Mittelmeer flüchten, um wieder irgendwo in meiner Mitte ankommen zu können. Ich suchte nach einem Gegenüber meines innerlichen Schmerzes, das mit dem Auto innerhalb von 24 Stunden erreichbar war. ‒ Zumindest versuchte ich Angelinas Lebewohl zu entkommen, dessen Echo in meiner gebrochenen Blutpumpe scheußlich schwer hallte und widerhallte und wieder widerhallte... Kurzentschlossen hatte mein Zeigefinger eine Insel namens Vis gewählt, weil sie mich an die Bezeichnung vis-a-vis denken ließ: sie klang wie der Zauberspruch für mein Seelenheil. So sollte es mich und meinen rostigen Citroën am 8. August 2011 dorthin verschlagen.
Und Otok Vis, zwei Bootsstunden vom Festland entfernt, tauchte am folgenden Donnerstag sogar bis zu einer Höhe von 589 Metern über dem Meeresspiegel auf ‒ meine Körpergröße mitgerechnet. Denn am frühen Morgen des 13. August stellte ich mich am Gipfel des sogenannten Hum gemeinsam mit Miroslav Vojković auf die Zehenspitzen, um einen kroatischen Sonnenaufgang und den europäischen Himmel und dieses grenzenlose Meer in meinem Herzen klar zu sehen.
Genau dort und dann, am ersten Gipfel meiner Freude fast ohne Gegenteil, begegnete ich der zukünftigen Liebe meines Lebens. ‒ Nun, sieben Jahre später werden sie und ich im neuseeländischen Christchurch heiraten. Wir werden in der Heimatstadt meiner Liebe unsere Flitterwochen feiern und wohl bis ans Ende aller irdischen Gefühlswelt in unserem Haus am Meer verweilen. Der tiefrote Klang ihres Namens soll jedoch unverändert bleiben, lässt er sich doch wie ein singender Lippenstift meiner Liebsten auftragen: Rubina McLove.
Ein mehr als glücklicher Zufall war damals, dass Zoras Nachbar auch Besitzer eines Citroën 2CV war: ebenso Baujahr 1975, mit runden Blinklichtern und Schiebedach genauso wie mein rot-weiß-rostiger Gefährte. Jedoch war Miros Auto wie eine altkroatische Schiffsfahne aus Eisen rostig-weiß-blau lackiert. Aber: das rüstige Vehikel des 53-jährigen Frühpensionisten war ‒ im Gegensatz zu meinem 2CV ‒ nicht auf einer Fähre von Split in den wortwörtlichsten Ruhestand geschickt worden.
Außerdem besaß Miroslav ein Raucherbein ‒ nein, kleine Korrektur: der leidenschaftliche Raucher verfügte über ein linkes Bein, das sich kurz vor dem ersten Stadium einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit befand. Sein todkrankes Bein war ihm an in einer Nacht zum 13. August amputiert worden.
Somit ist dies auch seine Geschichte."


Robert Riedl: Von der Kunst die Gestalt des Herzens zu lesen. Autobiografischer Liebesroman von Gabriel García Marqués. 226 Seiten (Taschenbuch oder E-Book)

BESTELLEN AUF AMAZON (erscheint am 1. Juli 2018)

Leseprobe:

"Ich wünschte, solange an diesem Hotelfenster zu sitzen, bis es von allein sich öffnet, bis es ohne Zutun aufgeht, weil das Glas durch die eigene Schwerkraft herabgeronnen gewesen sein wird. Ich möchte erleben, wie auch das Glas in mir dünner und dünner wird, bis es sich von ganz allein auftut, ohne Zutun zerbricht, aufbricht (ein silberkühler Himmel, der auf jeden von uns unendlich gelassen zu warten scheint: draussen und drinnen).
Noch lebe ich, noch schreibe ich diese Zeilen, noch versuche ich mir alle Konsequenzen klarzumachen, die dieser Unfall nach sich gezogen hat (wenn auch ich panische Angst vor dem Ergebnis habe). Sie wäre verunglückt. Sie sei verunglückt. Sie ist verunglückt. Dies hatte die Tageszeitung geschrieben (dir lag nichts daran, Nachforschungen anzustellen).
Seit ihrem Abschied verschlucke ich heimlich alle Tränen (farblos traurige Tinte, die dir nunmehr berichtet). Deine Mutter ist verunglückt, Cora lebt nicht mehr, wie immer ich es benenne: mein Herz ist tot.

Ich bin unruhig wie mein Gesicht im Glas, nein: beunruhigt wie diese Totenmaske eines Clowns aus Obsidian, der ich seit Gestern bin, nein: ruhelos wie mein Spenderherz. Ich bin vor diesen doppelten Spiegel getreten, um mir wieder und wieder einen Satz zu sagen. Ich trat mit glasklarem Gedanken an dieses Hotelfenster, um jenen Satz zu wiederholen, den Satz wie damals wieder und wieder zu wiederholen (der Plaza de España, wie in der letzten Nacht mit Cora: von allerletzten Feuerwerkskörpern erleuchtet).
Immerzu sage ich mir meinen Satz, als wäre ich ein Schauspieler, der diese Worte zu proben hätte, aber ja, wie ein zittriges Lebwohl zu proben hat (oder ein Grabredner, der sich durch ein zu kurzes Schweigen verraten wird). Ich sitze vor diesem Fenster, als müsste ich jenen Vers vor einem übervollen Lesesaal stundenlang vortragen.
Das Antlitz dieser Nacht ist wie jeder Augenblick: zu groß, um ein Gesicht entziffern zu können – aber zu winzig, um irgendeine Gestalt zu erkennen. Drinnen und draussen, denke ich, schweigt der farblose Himmel, nein: leer und gefühllos wie ein Spenderorgan. Je gefasster meine Gefühle auch schienen, desto tiefer empfinde ich das Unbehagen mit dir, nein: dieses Missbehagen. Und doch: auf einmal war es nicht mehr spürbar (fühlte es zu lange schon, denke ich, jedenfalls zu intensiv gestern, dass es jetzt noch fühlbar wäre. Ich weiss nun, dass jene Beklemmung, die sie Klang des Irrsinns genannt hatte, in jedem Buchstaben meiner Worte ertönt. – Vielleicht ist es bloß eine emotionale Unstimmigkeit, ich bin mir nicht gewiss, nicht viel mehr als eine kleine Sentimentalität womöglich (müsste es in Anführungsstriche setzen, muss alles, denke ich, im Grunde tatsächlich unter Anführungsstriche setzen).
Mein Spenderherz protestiert gegen diese Worte, nein: revoltiert, aber ja, rebelliert wie ein 13-Jähriger, der alle Dinge ansieht, als müsste er heute sterben – oder wie ein Vier-Jähriger, der aufgewacht ist, weil ihm träumte, er wäre über Nacht zur Mehrheit der Toten übergelaufen (mit schalem Metallgeschmack erwacht).
»Was werde ich für dich sein?«, wolltest du wissen.
Ich schwieg, weil ich die Antwort viel zu genau wusste: du warst schon immer nichts anderes als ein Reisekoffer in meiner Seele: du bist dieser Trolley voller Wünsche, Sehnsucht und Hoffnungen, aber ja, auf einem Flughafen voller Befürchtungen, Ängste und Panik, bist jener Rollkoffer, der für immer verschollen gewesen sein wird."


Robert Riedl: Kaum größer als die Welt. Beinahe autobiografische Erzählungen von Alice Monro. 200 Seiten (Taschenbuch oder E-Book)

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Leseprobe:

"Sie hatte bereits das Innere der Grossen Pyramide von Gizeh besucht, fünf Farbspektren des Nordlichts gesehen und einen richtigen Eisberg mit der Fingerspitze berührt. Er sei noch nie mit Delfinen im offenen Meer geschwommen, habe noch keinen Ferrari Probe gefahren und hätte auch keine Tarantel auf der Hand gehalten. Sie hätte bereits Babywindeln gewechselt, habe aber weder an einer Schlägerei teilgenommen noch einen fremden Akzent einen ganzen Tag lang nachgemacht. Er habe schon Ich-liebe-dich gesagt, es auch wirklich gemeint, hätte aber weder ein Gewitter auf hoher See erlebt noch den Geburtsort irgendwelcher Vorfahren besucht. Im Kerzenlicht mit jemandem ein Bad nehmen, hatte man schon hinter sich, und beide haben auch bereits zwei Festplatten im Computer, aber keine Geschwister.

Ein Rätsel, sagte sie. Zwei Pullaugen wären von Südsonne und Meerwasser bemalt und hätten sich angelächelt, als das schwimmende Eisen im Rhythmus der Schiffsschrauben vibrierte, inmitten des Motorensurrens mit dem herbsüßen Dieselgeruch, den der Westwind aufs Deck drückt, Gesichter wie Schattenspiele, die mit blauem Morgenlicht lackiert sind und im Lichtton der Bootsfarbe getönt werden. Er konnte bloß lächeln. Sie habe ihm nur sagen wollen, sie würde ihm nachträglich das Spielzeug kaufen, das er sich als kleiner Bub immer gewünscht hätte. Ares verstand nicht und lächelte Europa nochmals an.

Ein anderes Rätsel: Jemand, der gezwungen ist, auf einen weiteren Zufall zu warten, wie Zufälle, die sich auf einem Dampfer einschließen, um die ferne Ankunft zu erwarten. Er wäre ihr schon samstags auf der Fähre nach Palea Epidauros aufgefallen. – Bloß schade, sagte sie, dass es hier keine Delfine gibt.

Kleine Empfindungen haben oft Angst davor, von größeren geschluckt zu werden. So kam es, dass Europa für einen Moment den Mund verschloss und ihre Augen wie ein splitternacktes Mädchen, das nicht gesehen werden will. In diesem Augenblick streifte sie am linken Schulterflügel Aphrodites Giftpfeil, der Ares Bauch in der Mitte durchbohrte.

Was antwortet jemand, der weder weiß, weswegen er wie der griechische Kriegsgott heißt, noch ahnt, dass Göttin Athene diesen Pfeil auf ihn abgefeuert hatte und versehentlich auch seine Sitznachbarin traf? Man versteht nicht einmal die kurzen Worte des Ozeanrandes, beherrscht kaum die einfache Grammatik im ersten Härtegrad des Windes, geschweige denn die simple Syntax wortloser Lichtschilder auf Wasserspiegelungen, in denen sich eine Kriegsgöttin anblickt, um ihren Lippenstift nachzuziehen. Obwohl Ares in diesem Moment der stillschweigenden Generalin aller weißgelben, gelbroten oder schwarzgelben Schmetterlinge und jedem Flügelschlag seiner Seele gehorcht hatte, hätte er nie verstehen können, weswegen die schöne Tochter des Zeus sich in ihn verliebt und ihrer Halbschwester den Liebespfeil geraubt hatte. Man muss von der Sprache des Unfassbaren sprechen." (Aus: Kaum größer als die Welt)


Robert Riedl: Am Ufer meiner Tränen. Gedichte des Abschieds von Ingo Bachmann. 80 Seiten (Taschenbuch oder E-Book)

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Leseprobe:

"Am Ufer meiner Träne
hier stehe ich –
ganz genau:
die ich gerade verschlucke.

Ich werde gehen,
aber ja,
bin schon im Gehen:
für immer natürlich.
Es wird dir auch nichts nützen.

Denn alle Sehnsucht
bleibt bei mir.
Und alles,
ohne jede Frage:
wovon wir nichts ahnen konnten.

Sobald mein Blut wieder lebendig ist,
werde ich es trinken.
Meine Hoffnung wäscht sich noch
am Ufer meiner Träne,
die ich heimlich zu verschlucken versuchte."


Robert Riedl: Von Sohn zu Vater - Von Vater zu Sohn. Das gefälschte Tagebuch von Klaus-Thomas und Thomas-Klaus Mann. 200 Seiten (Taschenbuch oder E-Book)

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Leseprobe:

"Dabei verspüre ich meine erwartungslosere Art der Zärtlichkeit für die allgemeine Menschheit, und ich denke, ich glaube dann im Grunde tatsächlich an Delikatessen des Alltags, in der Tat, und ich erlebe dabei tatsächlich Ekstasen der langen Gewohnheiten, ja, und ich werde von meiner ganzen Normalität, Dinge ins Auge zu fassen, und meine Dinge zu erkennen, unter der Haut bezaubert (mein Rücken, denke ich, ist dann der brache Acker, gewiß, und der Augenblick der zärtliche Pflug darauf, oder so ähnlich). Mancherorts bedeutet es eine spürbare Erleichterung im flüchtigen Überlegen, denke ich, wegen der Heimreise abgereist zu sein, gewiß, eine in Augenblicken empfundene Illusion des Herauskönnens aus der eigenen Haut (ein Sich-ganz-Häuten in ein neues Sich-neu-Häuten, denke ich, und schließlich ins Gefühl namens Immer wieder sich wieder neu ganz Häutenkönnen, jawohl, aber doch, natürlich, nie ganz aus der eigenen Haut herauskönnen) – es ist mein Gefühl von Heimat, denke ich."


Robert Riedl: Die Poesie des Tabubruchs. Ein streng geheimer Familienbericht von Thomas Bernhart. Essay, 125 Seiten. (Taschenbuch oder E-Book)

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Leseprobe:

"Lesende und Schreibende teilen sich dasselbe Problem: sie werden im Ende eines Textes andere gewesen sein, als man zu Anfang war, und schriebe oder läse jemand deswegen alles noch einmal, würde man dies anders machen, als wir es gemacht hatten. Das ist die gute Nachricht.

Womöglich ist es gefährlich gerecht – neben allen mißbrauchten Kindern – nach einer Statistik über geschlagene Väter zu fragen. Es mögen Väter tatsächlich von ihren Söhnen vergewaltigt werden: es wird im Grunde keine Veränderungen nach sich ziehen, solange wir nicht auch darüber sprechen.

Als mein Roman "Familienporno" erschien, lebte ich – Ironie des Schicksals oder Situationskomik einer Zufälligkeit – bereits einige Wochen in den USA, um mir mit einem damit verbundenen Auslandsstipendium die Arbeit an diesem Essay zu ermöglichen. In der Nähe von Los Angeles habe ich ein kleines schlichtes Haus am Meer bezogen. Während meiner Tage in Kalifornien emailt mir die jüngere meiner beiden älteren Schwestern regelmäßig aus Deutschland. In ihrer dritten Nachricht nach der Veröffentlichung meines Buches schreibt sie: Hallo Bertold! Das Wochenende zu Hause war unerträglich. Soviel gedacht und gefühlt habe ich noch nie. Aber es geht eigentlich um die Reaktion von Mutti. Sie hat ernsthaft mit Selbstmord gedroht, seit sie begann dein Buch zu lesen - und seit Onkel Arno sie anrief und fragte, ob sie sich überhaupt noch in den Ort traue?"


Robert Riedl: Das dreiunddreißigste Jahr. EIn Stück Leben von Bertold Brecht. Drama für einen Selbstdarsteller, 120 Seiten. (Taschenbuch oder E-Book)

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Leseprobe:

"Mein Stück, alles, was hier passiert, hat mit meinen wirklichen Gefühlen nichts zu tun. Vielleicht ist dieses Stück eine Therapie für mich (Pause) - mir doch egal. Für mich ist einfach wichtig, diesen Augenblick jetzt - hier auf der Bühne - zu erleben! Dieser Moment ist viel wichtiger als jeder Applaus, als… als Anerkennung. (Pause) Sich verbeugen und wissen: Ich bin ein guter Schauspieler, ich hab mein Leben voll im Griff. - Mir ist wirklich scheißegal, ob ich auf der Bühne überzeugend bin, ob das poetisch ist, ob das gut oder schlecht gespielt ist. Was bedeutet Applaus? Mich interessiert nicht, wie toll ich jemanden darstelle, oder (ins Licht) wie phantastisch das Licht ist… (ohne Unterbrechung) …versteh mich richtig, ich finde deine Lichtarbeit großartig, was du leistest ist einfach brillant. Aber ich liebe nicht das Licht, das du machst… (dito) …oder wer auch immer, ich liebe keine Leistung (mit Tränen in den Augen), ich liebe dich, ich liebe, was du bist, das Leben, das du bist, ich liebe dieses Licht, das du in meinem Leben bist!"

Robert Riedl lebt in Graz, wo er als Psychotherapeut arbeitet. Der Buchautor publizierte unter anderem im Hartmann & Stauffacher Verlag, in der edition a und im Leykam Buchverlag.

Riedl lässt in seinen literarischen Texten sogenannte Heteronyme auftreten: fiktive Persönlichkeiten, denen er eine eigene Biografie gibt und die in DIE BLAUE BIBLIOTHEK "veröffentlichen". Mit dieser Form von sogenannter Rollenprosa kann der Schriftsteller die Perspektive seiner Figur vollkommen einnehmen und ihr Aussagen zuschreiben, die er selbst so niemals machen würde. Zudem entwickelt er für jeden Schreibcharakter eine individuelle Sprache.


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