Wann kann Therapie helfen?

Fachartikel von Robert Riedl

Wer daran denkt einen Psychotherapeuten aufzusuchen, hat immer sinnvolle Gründe, die diesen Schritt rechtfertigen. Dabei gibt es keine genauen "Messwerte", wie sie etwa ein Arzt bei körperlichen Beschwerden aufnehmen kann.

Die häufigsten Gründe sind Depressionen, Burnout, Ängste und Krisen. Aber auch die Verbesserung von Lebensqualität oder Unterstützung bei wichtigen Entscheidungsprozessen können therapeutische Ziele sein.

Empfehlenswert ist eine Psychotherapie jedenfalls, wenn es nicht mehr möglich ist Leidenszustände (psychische, psychosoziale und/oder psychosomatische) alleine oder durch Unterstützung von Partner, Familie oder Freunden aber auch Ärzten gut zu bewältigen.

Wer den Schritt zu einem Psychotherapeuten wagt, beweist Mut seine Situation verändern oder auf Veränderungen reagieren zu wollen. Man übernimmt Verantwortung für die eigene Gesundheit und die Zukunft, will mehr Selbstbestimmung erlangen und ist bestrebt gut mit Krisen und Leid umzugehen.

Ein Psychotherapeut ermöglicht Menschen zum Experten in eigener Sache zu werden, um die eigenen Möglichkeiten optimal zu nützen. Dabei ist es hilfreich sich intensiver mit Denkmustern, dem Gefühlserleben und Beziehungsverhalten zu beschäftigen.

10 Gründe für Psychotherapie

1) Erhöhung von Lebensqualität

2) Bewältigung von Leidenszuständen

3) Umgang mit Krisen, Verlusten, Belastungen

4) Depressionen, Burnout, Erschöpfung, Stress

5) Angststörungen, Panikattacken, Phobien

6) Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme

7) Schmerzen, Psychosomatik, Trauma

8) Familientherapie, Paartherapie, Sexualberatung

9) Abhängigkeiten (Suchttherapie), Zwänge

10) Psychosen, Persönlichkeitsstörungen



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